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von Patrick Buck


Das Gesundheitsamt hat bei einer Kontrolle eine zu hohe Konzentration der Kleinstlebewesen festgestellt. Für die Gemeinde eine völlig neue und überraschende Situation.

WESTERHOLTNun ist es endlich ein wenig sommerlich – und dann das: Am Westerholter Badesee herrscht bis auf Weiteres ein Badeverbot. Grund ist eine zu hohe Konzentration von Blaualgen im Wasser, teilte die Gemeinde Wardenburg am Donnerstag mit.

Bei einer Routinekontrolle durch das Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg sei in der Wasserprobe eine den gesetzlichen Maximalwert überschreitende Menge an Blaualgen festgestellt worden, heißt es in der Mitteilung. Die Gemeinde hat sofort gehandelt und an allen Zugängen Hinweise auf das Badeverbot aufgehängt.

„Das ist eine außergewöhnliche Situation“, sagte Wolfgang Arians von der Gemeinde auf Nachfrage der NWZ . Er könne sich an kein bisheriges Algenproblem im Westerholter See erinnern. Auch seine Kollgen im Rathaus hätten dafür kein Beispiel aus der Vergangenheit parat gehabt. Der See gelte von seiner Struktur her nicht als typischer Lebensraum für Blaualgen.

Um der Ursache des Problems schnell auf den Grund zu kommen, hat die Gemeinde daher das Gesundheitsamt um eine weitere Probenentnahme und Beratung gebeten. Voraussichtlich bereits an diesem Freitag soll der See erneut begutachtet werden.

Bis auf Weiteres appelliert die Gemeinde nun an die Besucher, das Badeverbot zu beachten, um keine gesundheitlichen Schäden zu riskieren. Der Kontakt mit Blaualgen kann zu Reizungen von Haut, Schleimhäuten und Augen führen. Die Station der Rettungsschwimmer und der Kiosk werden wegen des Verbots am Wochenende nicht besetzt sein.



(Quelle: NWZ vom 19.08.2016)
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