Nachdem die Gastwirtschaft in Westerholt 1991 geschlossen worden war, suchte man nach einem Versammlungsraum im Ort. Am Anfang wollte der Bürgerverein Westerholt (BV) mit dem Verein „Museum Alte Ziegelei Westerholt“ bei der Ziegelei einen gemeinsam genutzten Raum konzipieren. Aufgrund der verschieden gelagerten Interessen und der Auflagen aus dem Denkmalschutz wurde vom BV 1999 beschlossen, im Sängerbusch ein eigenes Gebäude zu errichten.

 

Zunächst waren hierzu die Grundlagen zu schaffen. Die Flächen mussten als Gemeinflächen für „öffentliche Interessen“ in den Flächennutzungsplan aufgenommen werden. Es wurde mit der Eigentümerin des Grundstückes ein langjähriger Pachtvertrag abgeschlossen, Gelder und Helfer wurden aktiviert. Durch Spenden der Mitglieder des BVs, Sparrücklagen und Zuschüsse der Gemeinde war die Finanzierung gesichert. Der überwiegende Teil der Arbeiten wurde durch ehrenamtliche Helfer geleistet.
Die Einweihung am 11.05.2002 fand im Rahmen eines Gottesdienstes im DGH statt. Es erfolgte 2003 eine Erweiterung für Lagerzwecke und 2004 der Bau der Jugendhütte.
Seit der Einweihung bildet das DGH einen kulturellen Mittelpunkt in Westerholt. Viele Veranstaltungen werden im DGH oder im Sängerbusch durchgeführt. Hier treffen sich regelmäßig die Krabbel-, die Kinder-, die Jugendgruppe, der Singkreis und natürlich der Vorstand des Bürgervereins. Auch steht das Haus den örtlichen Vereinen zur Verfügung und kann für private Zwecke angemietet werden. Durch die Vermietungen wird der Unterhalt des Gebäudes (Strom, Gas, Wasser, Gebühren usw.) abgedeckt.

Im Jahr 2010 hat der BV das Grundstück gekauft. Im Sängerbusch wurde im gleichen Jahr ein Spielplatz durch die Eltern der Waldgeister (Kindergruppe des BV) errichtet. 2013 erfolgte der Bau der neuen Cocktailhütte.

1 Dorfgemeinschafshaus 007
Haus Achtern Busch 7, Ansicht Eingang DGH, 2003.

2 04 11 19 Weinprobe 001
Haus Achtern Busch 7, Innenaufnahme DGH, 2004.

3 04.11.19 Weinprobe 002
Haus Achtern Busch 7, Innenaufnahme DGH, 2004.

4 25.04.03 Baumpl DGH 004
Eichen wurden vor dem DGH gepflanzt, 2004.